Auf dem Grundriss des römischen Turin
Das Quadrilatero Romano nördlich der Via Garibaldi ist der älteste Teil der Stadt: Sein schachbrettartiger Grundriss geht direkt auf das römische Augusta Taurinorum zurück. Enge, kopfsteingepflasterte Gassen, alte Hofdurchgänge und kleine Kirchen geben dem Viertel einen ganz anderen Charakter als die breiten Barockachsen des übrigen Zentrums.
Tag und Nacht zwei Gesichter
Tagsüber ist das Quadrilatero ein ruhiges Viertel mit Handwerksbetrieben, Galerien und kleinen Läden. Am frühen Abend verwandelt es sich jedoch in das gesellige Herz Turins: In den engen Gassen reihen sich Bars und Trattorien, und überall wird der berühmte Aperitivo zelebriert – ein Getränk, zu dem reichlich Häppchen oder ein ganzes Buffet gehören. Es ist die beste Gegend, um die Turiner Abendkultur kennenzulernen.
Rund ums Viertel
Im Norden grenzt das Quadrilatero an den großen Markt von Porta Palazzo und den Trödelmarkt Balon, im Süden an die Einkaufsstraße Via Garibaldi. Damit liegt es ideal, um tagsüber Markt und Sehenswürdigkeiten und abends Restaurants und Bars zu verbinden.