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Übersicht

Stadtviertel in Turin

Turins Stadtviertel im Überblick – vom königlichen Centro Storico über das Aperitivo-Quartier Quadrilatero bis zu den Szenevierteln San Salvario und Vanchiglia.

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Inhalt

Turin lässt sich am besten Viertel für Viertel begreifen. Die Stadt der Savoyer ist klein genug, um vieles zu Fuß zu erkunden, und doch hat jedes Quartier seinen eigenen Charakter – vom barocken Prachtzentrum bis zum studentischen Ausgehviertel. Dieser Überblick stellt die fünf wichtigsten Stadtviertel vor und hilft dir bei der Wahl des passenden Standorts.

Die fünf wichtigsten Stadtviertel

Im Centro Storico rund um die Piazza Castello drängen sich Turins große Namen auf engem Raum: Palazzo Reale, Palazzo Madama, das Museo Egizio, der Dom mit dem Grabtuch und – wenige Schritte weiter – die Mole Antonelliana. Breite Achsen wie die Via Roma und rund 18 Kilometer Arkaden machen das Flanieren bei Sonne wie Regen zum Vergnügen.

Direkt nördlich davon liegt das Quadrilatero Romano, Turins ältestes Viertel auf dem römischen Schachbrettgrundriss. Tagsüber stille Gassen mit Handwerk und Galerien, am frühen Abend das gesellige Herz der Stadt: Hier wird der berühmte Aperitivo zelebriert. Im Norden grenzt das Quartier an den großen Markt von Porta Palazzo.

Hinter dem Hauptbahnhof Porta Nuova erstreckt sich San Salvario, das multikulturelle, junge Szeneviertel mit Bars, Restaurants und Clubs. Nach Osten öffnet es sich zum Parco del Valentino am Po-Ufer. Östlich des Zentrums liegt Vanchiglia, das kreative Studentenviertel mit unabhängigen Cafés, Streetart und entspanntem Nachtleben – nur wenige Minuten von der Mole entfernt. Südwestlich schließt die vornehme Crocetta an, ein gediegenes Jugendstil-Wohnviertel mit bekanntem Markt und der modernen GAM an seinem Rand.

Welches Viertel zum Wohnen?

Für die meisten Besucher ist das Centro Storico der ideale Standort: Alle Hauptsehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar, und abends ist man rasch in den Ausgehvierteln. Dafür sind die Preise hier am höchsten. Wer das Turiner Nachtleben sucht, wohnt gut im Quadrilatero oder in San Salvario – Letzteres punktet mit der Nähe zum Bahnhof. Etwas ruhiger und gediegener wohnt man in der Crocetta, alternativ und studentisch in Vanchiglia. Das Schöne: Die Wege zwischen den Vierteln sind kurz, sodass sich vom jeweiligen Quartier aus problemlos die ganze Stadt erkunden lässt.

Häufige Fragen

Wie viele Stadtviertel hat Turin – und welche lohnen sich?+
Wir stellen die fünf für Besucher wichtigsten Quartiere vor: das königliche Centro Storico, das älteste Viertel Quadrilatero Romano, das Szeneviertel San Salvario, das kreative Vanchiglia und die vornehme Crocetta. Jedes hat seinen eigenen Charakter, alle liegen nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß verbinden.
Welches Stadtviertel in Turin sollte man gesehen haben?+
Das Centro Storico rund um die Piazza Castello ist der ideale Ausgangspunkt: Königspaläste, das Museo Egizio, der Dom und die Mole Antonelliana liegen auf engstem Raum, dazu rund 18 Kilometer Arkaden zum Flanieren. Für die Turiner Abendkultur lohnt zusätzlich ein Bummel durch das Quadrilatero Romano mit seinem berühmten Aperitivo.
Welche Stadtviertel in Turin sind kostenlos?+
Alle Viertel kannst du gratis durchstreifen – der Bummel durch die Arkaden, Gassen und Plätze kostet nichts. Bezahlt wird nur für einzelne Sehenswürdigkeiten darin: das Museo Egizio (ab 18 €), der Palazzo Reale samt Musei Reali (15 €), der Palazzo Madama (10 €) oder die GAM (ab 10 €). Der Parco del Valentino in San Salvario ist frei zugänglich.
In welchem Stadtviertel sollte man in Turin übernachten?+
Für den ersten Besuch ist das Centro Storico am praktischsten, weil alle Hauptsehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind – dafür wohnt man dort am teuersten. Wer Nachtleben sucht, ist im Quadrilatero oder in San Salvario gut aufgehoben, San Salvario zudem nah am Bahnhof Porta Nuova. Ruhiger und gediegener wohnt man in der Crocetta, alternativ-studentisch in Vanchiglia.